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Illustration

Hans Weißhaar, Christkinds Wanderschaft, ca. 1895
Hans Weißhaar: Christkinds Wanderschaft, um 1895, Sammlung Pintscher, Esslingen a.N.

 29. November 2007 bis 27. Januar 2008

„Christkind, Weihnachtsmann & Co. – Kulturgeschichtliches zu den weihnachtlichen Gabenbringern mit Leihgaben aus der Sammlung Pintscher, Esslingen am Neckar"

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind, sondern auch der Weihnachtsmann und andere Gaben bringende Gestalten in unseren Vorstellungen auf die Erde nieder, um vor allem die Kinder zu bescheren oder als Werbefiguren aufzutreten. Die Ausstellung wird die verschiedenen Gabenbringer mit ihrem kulturgeschichtlichen Hintergrund näher beleuchten.

Damit wird ein Thema unserer unmittelbaren Lebenswirklichkeit aufgegriffen, denn wir alle sind geprägt von bestimmten Bildern und Vorstellungen, deren Ursprung uns vielfach nicht bewusst ist. Auch lassen sich seit einigen Jahren Veränderungen im weihnachtlichen Brauchgeschehen feststellen, die im Zusammenhang mit der Kommerzialisierung und Globalisierung stehen.

Bereits die Großeltern von Martin Luther kannten im 15. Jahrhundert das Christkind und Sankt Nikolaus als Gabenbringer. Mit der Reformation, der Säkularisierung und der Entwicklung der bürgerlichen Gesellschaft prägten sich – vereinfacht gesagt – in einem langen und wechselvollen Prozess für den katholischen Bereich das Christkind und für den protestantischen Bereich der Weihnachtsmann als Brauchgestalten heraus. Letzterer ist ein Hybrid aus Sankt Nikolaus, Knecht Ruprecht und allegorischen Personifikationen des Winters. Gewürdigt werden aber auch Gabenbringer, die im deutschsprachigen Raum seit den letzten Jahren bekannter wurden und die Figurenlandschaft verändert haben, was insbesondere auf den inzwischen allgegenwärtigen us-amerikanischen Santa Claus zu trifft, der übrigens nicht von Coca Cola erfunden wurde!

Katalog:"Christkind, Weihnachtsmann & Co.", ISBN-978-3-936542-35-6, 152 S., 20 €


Blick in den reich bebilderten Katalog zur Ausstellung

Mit freundlicher Unterstützung der




Donnerstag,
28. Februar, 18 Uhr

EXPERTEN KOMMEN ZU WORT

In Kooperation mit dem Institut français in Düsseldorf ist es uns gelungen, die international anerkannte Moreau-Expertin sowie ehemalige Direktorin des Musée Gustave Moreau und Chefkonservatorin des Musée d’Orsay in Paris, Madame Geneviève Lacambre, für einen Vortrag im Clemens-Sels-Museum Neuss zu gewinnen.

 Gustave Moreau, Le Sphinx, um 1886, Clemens-Sels-Museum Neuss

Sie wird über die Bedeutung des Aquarells im Schaffen von Gustave Moreau unter besonderer Berücksichtigung der Werke in unserem Haus referieren.